Naturheilverfahren

Die „klassische Schulmedizin“ ist der Goldstandard bei der Behandlung wirklich krankhafter Befunde. Beschwerden des Menschen auch und gerade in der Frauenheilkunde sind jedoch häufig funktionelle Beschwerden, das heißt Regulationsstörungen des Organismus. In diesen Fällen eines lediglich gestörten Gleichgewichts (Homöostase) können Naturheilverfahren dem Körper helfen dieses Gleichgewicht wieder zu finden. Naturheilverfahren sind daher eine sehr sinnvolle Ergänzung zur „klassischen Schulmedizin“. Es gibt neben den unten genannten Naturheilverfahren noch eine Reihe weiterer, durchaus sinnvoller Therapieformen (z.B. Homöopathie), die sie gern begleitend zu der von mir empfohlenen Therapie verwenden dürfen, wir selbst verwenden die Akupunktur und die Phytotherapie, weil wir uns mit Ihnen am intensivsten beschäftigt haben und weil sie die Naturheilverfahren mir der am besten wissenschaftlich nachgewiesenen Wirksamkeit sind.

Akupunktur

Die bekannte Akupunktur stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und ist äußerst sinnvoll zur begleitenden Therapie bei Störungen des funktionellen Regelkreises. Es werden feinste, sterile Nadeln praktisch schmerzfrei an bestimmte Körperstellen und in bestimmten Kombinationen für ca. ½ Stunde gesetzt. Diese Therapie ist nebenwirkungsfrei und beliebig oft wiederholbar. Typische Indikationen sind in der Schwangerschaft Übelkeit und Erbrechen, Geburtsvorbereitung zur Erweichung des Muttermunds, in der Schmerztherapie Migräne und andere Kopfschmerzen, Unruhe und Schlaflosigkeit etc.

Phytotherapie

Mit den Wirkstoffen aus bestimmten Pflanzen kann man funktionelle Störungen gerade im gynäkologischen Bereich sehr gut und in milder Form durch Stabilisierung des eigenen Regelkreises behandeln. Typische Indikationen sind Brustschmerzen (bes. vor der Periode), Zyklusunregelmäßigkeiten und Wechselbeschwerden.

Lichttherapie

Viele Menschen klagen in den lichtarmen Herbst- und Wintermonaten über zunehmende depressive Verstimmungen. Es gibt sehr gute Erfahrungen zur Behandlung dieser „Winterdepression“ („SAD“ = Säsonal-abhängige-Depression) mit der Lichttherapie: Dabei werden sie für eine ½ Stunde pro Sitzung vor eine spezielle, sehr starke Lichtquelle (10.000 Lux!) gesetzt. Dadurch kann diese Depressionsneigung nebenwirkungsfrei effektiv behandelt werden. Weitere sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten für die Lichttherapie sind Schlafstörungen (Einschlafstörung, Durchschlafstörung) sowie das Prämenstruelle Syndrom (PMS).

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